Liebe Kunden, Kooperationspartner, Unterstützer und Freunde von JUKEA

Am 31.12.2013 hat JUKEA  die Trägerschaft der Jugendwerkstatt und des Gebrauchtmöbelhauses an Labora übertragen.

Wir hoffen mit diesem Schritt beide Einrichtungen dauerhaft zu sichern. JUKEA ist/ war weit mehr als ein Arbeitsplatz, eine Anlaufstelle für arbeitslose junge Menschen, JUKEA ist Marktplatz für soziale Austauschprozesse von denen wir alle in der Vergangenheit profitieren durften.

Durch Ihr Interesse, durch zahlreiche Gespräche, ihre Anregungen und ungezählte Spenden, haben Sie uns unsere Arbeit erleichtert.

Dennoch hat uns insbesondere der Bereich der Jugendsozialarbeit Sorgen bereitet. Das lag nicht am Zulauf und Zuspruch unserer Teilnehmer. Unsere 16 Plätze waren im Jahr 2013 durchgängig belegt. Veränderte Rahmenbedingungen, immer komplexere Konzepte der Arbeitsmarktpolitik und notwendige Zertifizierungen haben uns unsere Arbeit erschwert und so haben wir uns bereits im Jahr 2012 nach einem möglichen Kooperationspartner umgesehen.

Unsere Wahl fiel dann in der zweiten Jahreshälfte 2013 auf Labora. Diese gemeinnützige Gesellschaft mit Hauptsitz in Peine, verfügt sowohl über Erfahrungen mit dem Betrieb von Jugendwerkstätten, als auch mit Gebrauchtmöbelkaufhäusern. Unser Mitarbeiterstamm bleibt sowohl im Bereich Jugendwerkstatt, als auch im Gebrauchtmöbelkaufhaus fast vollständig erhalten.

Für Sie als Kunden und Kooperationspartner wird sich voraussichtlich wenig ändern.

Ich verabschiede mich als Geschäftsleitung und danke Ihnen für ihr Interesse, ihre Aufträge, ihre Sachspenden, Anregungen und die vielen intensiven Gespräche und würde mich freuen, wenn sie das Kaufhaus und die Jugendwerkstatt in Barsinghausen auch weiterhin unterstützen.

Barsinghausen im Januar 2014

Brigitte Kessner

Weihnachtsfeier in der Jugendwerkstatt

Alle Jahre wieder…

gibt es Menschen, die keine familiäre Weihnacht feiern, die kein festliches Essen genießen, keine Geschenke bekommen. Auch manchem Jugendlichen geht es so. Deshalb gehört eine schöne Weihnachtsfeier für uns zur Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen unbedingt dazu. Bewusst haben wir uns hierbei für die “klassische” Variante entschieden: Gemeinsam essen, Weihnachtslieder singen, sich beschenken, gemütlich den Abend gemeinsam verbringen. Die Jugendlichen der Jugendwerkstatt haben gerne mit gefeiert und auf ihre Art dafür gesorgt, dass der Abend nicht allzu klassisch blieb sondern auch recht lustig wurde. Trotzdem gab es auch viele nachdenkliche Töne, sowohl was die jeweils private Situation betrifft als auch wegen anstehenden organisatorischen und personellen Veränderungen in der Jugendwerkstatt. Manchmal ist Veränderung schwierig aber sie schafft auch Platz für Entwicklung und neue Erfahrungen. Gerade in Zeiten häufig befristeter oder wechselnder Arbeitsverhältnisse und einem Arbeitsmarkt der viel Flexibilität von Arbeitssuchenden fordert ist es uns wichtig Bereitschaft zu Veränderungen den Teilnehmern der Jugendwerkstatt auch vor zu leben.  Deshalb gehen wir nun offen und fröhlich auf das nächste Jahr zu und wünschen in diesem Sinne allen

ein bewegtes Jahr 2014!

Morgen, Kinder, wird´s nichts geben

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht soweit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen -
Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heil’ge Nacht -
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte recht so weit …
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

Erich Kästner

Besuch im Bergwerk

Im Zechengebäude wurde uns mit Anschauungsmaterial, Exponaten, Schaukästen und Bildern das Thema “Kohleförderung in Barsinghausen” erst einmal theoretisch näher gebracht. Anschließend erhielten wir die nötige Ausstattung (Helm und Lampe) um in das Besucherbergwerk ein zu fahren. So ein Besuch im Barsinghäuser Bergwerk ist absolut zu empfehlen. Der Führer stellte sich toll auf unsere Gruppe ein und bot uns eine abwechslungsreiche und sehr informative Führung. Es gab viel zu sehen und die Jugendlichen waren interessiert bei der Sache und auch im Nachhinein noch beeindruckt von der Leistung der Bergmänner.

 

Unsere neue FÖJ-lerin

Maike Büro nett hpEine neue Stimme am Telefon, ein unbekanntes Gesicht im Gebrauchtmöbelhaus, da handelt es sich wohl um unsere neue Freiwillige im Ökologischen Jahr. Maike sagt, ihr gefällt die Arbeit bei Jukea: ”Es ist immer abwechsungsreich. Mal erfasse ich die Wertstoffstatistik oder berate Bürger am Telefon zu Recycling, dann wieder helfe ich im Gebrauchtmöbelhaus oder ich arbeite mit den Jugendlichen in der Werkstatt. Manchmal besuchen uns Schulklassen zu Umweltbildungstagen, das ist spannend und jedesmal anders.  Auch eigene Projekte kann man im FÖJ verwirklichen, ich arbeite mit zwei anderen FÖJ-lern an einem Projekt zu “urban gardening” mit recycelten Möbeln und Alltagsgegenständen. Das Jukea-Team ist nett und auch der Kontakt mit den Jugendlichen ist toll.”

 

Engel für das Jubiläum vom Hospizdienst “Aufgefangen”

Am 14. September feierte der Hospizdienst “Aufgefangen” sein Jubiläum. Seit 20 Jahren begleiten Mitarbeiter und Ehrenamtliche vom Hospizdienst Menschen durch Zeiten des Abschieds und der Trauer. Diese bewegte Zeit wurde mit einem Fest der Freude und Begegnung gefeiert.

Für den Hospizdienst bauten die Jugendlichen der Jugendwerkstatt Holzscheitengel. Hierfür lernten sie die nötigen Handgriffe und ließen ihrer Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf. Sie waren recht stolz, als sie ihre fertigen Engel im Zechensaal auslieferten und zur Präsentation aufstellten. Auch dass alle Engel am Jubiläum neue Besitzer fanden  war ein Erfolg und eine Bestätigung für ihre Arbeit.

“Wenn man weiß wem die Arbeit zu Gute kommt macht man sie gleich viel lieber” sagten die Teilnehmer.

FÖJ Abschied

Ja, so ein Jahr kann doch schnell vergehen…

Uns allen ist es schwer gefallen uns von den FÖJ-lerinnen Ronja und Kristina zu verabschieden. Sie hatten sich im Verlauf des Jahres sehr gut eingearbeitet, ihre vielfältigen Aufgaben immer gewissenhaft erledigt und haben uns besonders durch ihre Offenheit und ihr freundliches Wesen viel Freude bereitet. Ihr Lachen und ihr sonniges Gemüt vermissen wir heute schon.

Ronja und Kristina hatten nach eigener Aussage eine gute Zeit bei uns und haben viel über Umweltschutz und ökologische Lebensweise gelernt -nicht zuletzt auch durch die begleitenden Seminare der NNA, die ihnen viel Freude gemacht haben. Wir freuen uns, dass Ronja und Kristina ihr FÖJ gut genutzt haben und mit mehr Wissen und positiven Erfahrungen nun ihren weiteren Weg bestreiten. Ronja wird eine Fachschule für Modedesign besuchen und Kristina wird in Russland ihr Sprachstudium abschließen.

Liebe Ronja, liebe Kristina, viel Glück!

 

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Ferien an der holländischen Nordseeküste – ein Bericht von unserer FÖJ-lerin Ronja:

Die Sommerferien sind in vollem Gange, bestes Wetter lädt zum Entspannen ein; entweder im Schwimmbad, im heimeligen Garten, oder an einem Strand vor traumhafter, wolkenloser Kulisse irgendwo auf der Weltkugel.

Und auch wir waren in Ferienstimmung.

Eine Woche lang in der Sonne am Strand brutzeln, lecker

kühles Eis schlecken und abends, je nach Geschmack, bei Wein und Bier den Sonnenuntergang genießen. Welch ein Traum!

Also auf auf, Campingplatz in Holland gesucht, und, nach einigen Schwierigkeiten, auch gefunden. Wijk aan Zee heißt das Traumziel; der Campingplatz Banjaert liegt versteckt zwischen verwinkelten schnuckeligen Kleinhäuserreihen, umgeben von Bäumen und Dünen, der Strand ist nicht weit.

Wie immer wird es hektisch am Vortag der Abreise

Und doch lief alles wie am Schnürchen, die Zelte waren verstaut, Fahrräder verschnürt, die Verpflegung sicher in Kisten verpackt.

Und schon kann es bei strahlendem Sonnenschein losgehen; nur noch das Gepäck sollte verstaut werden, und auch das war nach kurzer Zeit erledigt. Also rauf auf die Autobahn, und nach vier Stunden war das Ziel dann erreicht.

Mit freundlichem Empfang wurden wir erwartet, der Campingplatz wurde besichtigt, und dann ging es schon an den Aufbau. Auch das war schnell getan, die Vorfreude auf entspannte vier Tage trieb alle zur Eile an.

Und dann war alles erledigt! Sonnenschein, Strand und Meer! Vier Tage lang!

Welch Freude!!

Doch das Wetter spielte nicht mit, gleich am nächsten Tag wollte die Sonne sich nicht mehr blicken lassen, stattdessen kalter Wind und dunkle Wolken, die Sonne ließ sich nur immer mal wieder für kurze Zeit sehen, viel faulenzen in der Sonne war also nicht möglich, dennoch wollten wir uns die gute Stimmung nicht vermiesen lassen, warme Kleidung ließ uns die kühlen Temperaturen vergessen.

Und:

Allein der Spaziergang am Strand, das Meer und die salzige Seeluft ließen uns das windige Wetter vergessen. Die entspannte Atmosphäre, die freundlichen Holländer taten ein Übriges und das Urlaubsfeeling stellte sich ein.

Die Tage vergingen schnell, zum Frühstück konnte jeder selbstständig aufstehen, wann er Lust hatte, doch das gemeinsame abendlich Grillen war eine Pflichtveranstaltung, die den Tag abrunden sollte, und dem jeder gern entgegenkam.

Den Tag über konnte jeder selbst seine Pläne umsetzten, der Weg zum Strand war nicht weit, das kleine Örtchen war hübsch anzusehen, und auch nur das Plauschen auf dem Campingplatz bei Cafe und niederländischem Nationalgebäck verhieß gute Unterhaltung.

Doch auch gemeinsame Unternehmungen standen auf dem Plan, es war eine Fahrradtour geplant, und auch der Besuch in Alkmaar auf dem Käsemarkt war ein Programmpunkt. Jeder, der wollte, nahm daran teil.

Die Fahrradtour ging über Beverwijk nach Ijmunden, vorbei am Stahlwerk, durch die Schleusen, dort stand der Besuch eines Antiquitätengeschäfts mit integriertem Cafe und ein Abstecher in der Fischbude an.

Der Besuch in Alkmaar wurde mit der Besichtigung der schwimmenden Gemüseauktion in Egmont, einem Besuch in der Fischbude und einem ausgiebigen Spaziergang am Strand in Egmont aan Zee verknüpft.

Und schon war die Woche rum. Am Freitagabend wurde dann noch ein letztes Mal zusammen gesessen, am Lagerfeuer noch einmal die vergangenen Tage resümiert, geplauscht und zusammen gelacht.

Noch einmal schlafen; dann ging es schon wieder nach Hause. Wie schnell die Zeit doch vergeht!

Und plötzlich war es Samstagmorgen! Nach einem schnellen Frühstück wurde gepackt, noch einmal umschauen, sich erinnern an die schönen Tage und schon geht es los. Nach Deutschland, in die Heimat, wo die Familie und Freunde schon auf einen warten…

 

 

Bowling dank Spenden vom Frühlingsabend

Beim Frühlingsabend hatten wir einen Hut, in dem Spenden für unsere Darbietungen hinterlassen werden konnten. Dank dieser Spenden konnten wir uns eine nette Freizeitaktivität gönnen. Nach dem Sammeln verschiedener Vorschläge fiel die Entscheidung zu Gunsten eines gemeinsamen Bowlingabends in Hannover. Der Ausflug hat allen viel Spaß gemacht, ganz gleich ob es bereits Erfahrungen mit der Bowlingkugel gab oder nicht.

Herzlichen Dank nochmals für die Spenden am Frühlingsabend!

Besuch der Ausbildungsmesse

Jährlich findet im Barsinghäuser Zechensaal die Ausbildungsmesse statt. Hier präsentieren sich Betriebe, informieren über Berufe und Ausbildungswege. Die Jugendlichen der Jugendwerkstatt nutzten die vielfältigen Möglichkeiten, mit Mitarbeitern und Auszubildenden der verschiedenen Firmen ins Gespräch zu kommen. Am Stand der Bäckerei Hünerberg erwartete sie ein bekanntes Gesicht: Eine ehemalige Teilnehmerin der Jugendwerkstatt, heute in der Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin, informierte über ihren Ausbildungsbetrieb.

Auch praktisch konnten die Jugendlichen aktiv werden: Viele Betriebe boten die Möglichkeit eine kleine Arbeitsprobe zu absolvieren. Hier konnten Werkzeuge und Arbeitsmaterialien in die Hand genommen werden und es bot sich ein realistischer Einblick in den Arbeitsalltag von Maurer, Zimmermann und co.

Präventionsarbeit leistete das Team des Kinder- und Jugendbüros zum Thema Alkohol. Die Jugendlichen konnten versuchen unter dem Einfluß der “Promillebrille” verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Da gab es doch so manche Schwierigketen!

Auf dem Heimweg hatten die Teilnehmer der Jukea Jugendwerkstatt viele Informationen und Anregungen im Gepäck.