Frühlingsabend jetzt auf YouTube

Für alle, die es noch einmal sehen möchten oder leider nicht dabei sein konnten.

Hier einfach mal draufklicken…

Frühlingsabend

Frühlingsabend Teil 2

 

 

Jugendliche präsentieren sich am Frühlingsabend

“Der Frühlingsabend war toll”, urteilten die Jugendlichen selbst. Und auch das Publikum im Gebrauchtmöbelhaus schien zufrieden: Es gab reichlich Applaus für die Lieder und Gedichte der Jugendlichen und auch das Buffet wurde gelobt. Zudem hat sich das Publikum beim “Pfeifenorchester” und beim abschließenden Kanon “Es tönen die Lieder” aktiv am Gelingen des Abends beteiligt.

Einige Wochen hattend die Jugendlichen sich auf den Abend vorbereitet, Gedichte wie “Schiff” von Joachim Ringelnatz oder Lieder wie z.B. “What´s up” von den 4 non blondes einstudiert und sich mit Goethes “Zauberlehrling” auseinandergesetzt.

Auch Produkte aus der Werkstatt wurden präsentiert. Derzeit fertigen die Jugendlichen Holzscheit-Engel für den Hospizdienst “Aufgefangen”.

Sachen wie der Frühlingsabend bringen uns näher zusammen. Wir waren alle nervös und hatten schon ein Bischen Angst etwas falsch zu machen. Zum Glück waren die Besucher sehr nett und die Atmosphäre total locker und freundlich.


Frühlingsabend

13.03.13 um 18.15Uhr

 

Gedichte, Gesang, Geschichten, Gebäck

 

Ein Dankeschön für unsere Kunden und Freunde


Jukea Gebrauchtmöbelhaus,

Bahnhofstr.11, 30890 Barsinghausen

Weihnachtsfeier 2012

Dieses Jahr einmal ganz klassisch: Mit Tannenbaum, Kerzenschein, Weihnachtsliedern und leckerem Essen. Hier ein paar Impressionen von unserer Feier…

Jahresrückblick 2012

Es ist wieder an der Zeit zurück zu schauen, auf ein Jahr voller Ereignisse und Begegnungen:

Schon zu Beginn des Jahres 2012 feierten wir mit Freunden und Gästen einen unserer Höhepunkte: Im Gebrauchtmöbelhaus verbrachten wir im Januar gemeinsam einen „Winterabend“. Teilnehmer, Sozialpädagogen und Anleiter hatten hierfür Lieder, Gedichte, Anschauungsobjekte und kulinarisches vorbereitet. Es gab reichlich Applaus für die Darbietungen, Anregungen zum Nachdenken und für Gespräche und viele positive Rückmeldungen unserer Gäste.

Im März führten wir die Schulung zum Führerschein für Flurförderzeuge durch. Sechs Teilnehmer der Jugendwerkstatt, ein FÖJ-ler, ein Praktikant von der Fachhochschule für Sozialwesen, sowie einer unserer Anleiter legten die Prüfung erfolgreich ab.

Wie jedes Jahr besuchten wir im April wieder die Barsinghäuser Ausbildungsmesse. Viele Teilnehmer erhielten hier Anregungen und Informationen für ihre berufliche Orientierung.

Wissenswertes über die Beschaffenheit, Verarbeitung und Wiederverwertung von Kunststoffen erfuhren die Teilnehmer in einer Schulung durch Chemielehrer Friedrich Heumann. Praktische Experimente zu PH-Wert, Brenn- und Schmelzbarkeit weckten das Interesse der Jugendlichen und im theoretischen Teil wurde ihr Grundwissen in Chemie aufgefrischt.

Ein regelmäßiger Höhepunkt ist im Sommer die beliebte gemeinsame Campingfreizeit. Nicht selten ist dies die einzige Reise der arbeitslosen Jugendlichen. Im August fuhren wir gemeinsam zum Campingpark Hüttensee in Winsen an der Aller. Mit Witzen, Karten- und Schachspiel trotzten die Jugendlichen dem Regen und unterstützen sich gegenseitig beim Zeltaufbau, bei der täglichen Essensversorgung und bei der gemeinsamen Kanutour. Von der Auswahl des Campingplatzes über die Planung der Abläufe und Aktivitäten bis hin zur An- und Abreise organisierten die Teilnehmer vieles eigenständig und brachten ihre Fähigkeiten und Ideen ein.

Im September besuchten wir die Talentwerkstatt der Werkstatt-Schule. In fünf Tagen konnten die Jugendlichen hier ihre beruflichen Kompetenzen und Neigungen überprüfen. Hierfür dienen z.B. Interessens- und Eignungstests, sowie berufstypische Arbeitsproben. Namhafte betriebliche Kooperationspartner (u.a. Continental, Volkswagen, Sparkasse, TUI) entwickelten die berufsbezogenen und handlungsorientierten Arbeitsproben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Zum Abschluss erhielt jeder Jugendliche eine Teilnahmebescheinigung und ein individuelles Berufsprofil.

Eine Anfrage des Vorsitzenden des Nabu Wennigsen, Herrn Krick, führte uns im Oktober nach Holtensen. Dort pflegt der Nabu ein Biotop und Streuobstwiesen auf dem Gebiet ehemaliger Schrebergärten. Wir unterstützten den Nabu bei der Räumung eines ehemaligen Schrebergartens, bei Biotoppflege und Grünarbeiten. Insbesondere für unsere FÖJ-lerinnen war dies eine schöne Gelegenheit, das ökologische Projekt kennen zu lernen.

Nun stecken wir mitten in den Vorbereitungen unserer Weihnachtsfeier. Hinter uns liegt ein erfolgreiches Jahr mit gelungenen Projekten. Wir freuen uns besonders für und mit den Jugendlichen, die dieses Jahr in Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildung übergegangen sind und denen wir für ihre Zukunft Kraft und Vertrauen wünschen. Wir bedanken uns bei unseren Freunden und Kooperationspartnern für gute Kommunikation und die gemeinsame Arbeit für berufliche und soziale Integration, Chancengleichheit und Gemeinwohl. Unseren Kunden danken wir für ihre Treue und die vielen freundlichen Gespräche im Kaufhaus. Ein großer Dank gilt auch unseren Spendern, die uns immer wieder gut erhaltene Gebrauchtmöbel für unser Projekt zur Verfügung stellen.

Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2013!

Das JUKEA Team

Nabu Wennigsen erweitert Streuobstwiesen in Holtensen – Jugendliche packen mit an

Vor 19 Jahren hat der Naturschutzbund (NABU) Wennigsen e.V. den ersten Garten in der Kleingartenanlage südöstlich der Holtenser Kirche angepachtet, inzwischen werden hier 7300 qm als Streuobstwiese und Biotop vom NABU gepflegt.

Streuobstwiesen sind eine klassische mitteleuropäische Kulturlandschaft mit hohem ökologischem Wert. Um diese naturschonend und mit geringem Aufwand zu pflegen, läßt der NABU daher die Grünflächen durch einen lokalen Schäfereibetrieb mit Schafen beweiden.

Immer wenn jemand seinen Kleingarten aufgibt erweitert der NABU damit seine Streuobstflächen. Allerdings sind zuerst Aufräumarbeiten nötig. Hierfür hat sich Herr Gerhard Krick, 1. Vorsitzender des NABU Wennigsen, an die JUKEA Jugendwerkstatt gewandt. Mit fünf Jugendlichen, darunter eine FÖJ-lerin (Freiwillige im ökologischen Jahr) wurden nun Gartengeräte, Regentonne, Bretter, Kisten, Steine, Metallpfosten etc. aus einem aufgegebenen Kleingarten entfernt. In einem bereits bestehenden Biotop wurden Grünpflegearbeiten geleistet.

Ich finde das Projekt von NABU Wennigsen sehr gut und nützlich, weil es eine klassische deutsche Kulturlandschaft zu erhalten hilft. Und ich war froh dort zu arbeiten. Die Arbeit an der frischen Luft macht mir immer Spaß. Man kann schöne Natur genießen. Außerdem ist es für mich als FÖJ-lerin aus Russland sehr nützlich, weil ich damit gute Erfahrung sammeln kann. Ich freue mich immer etwas neues über Deutschland und deutsche Natur zu erfahren.

Kompetenzcheck in der Talentwerkstatt

Jugendliche überprüfen ihre Fähigkeiten

Die Werk-statt-Schule-Hannover e.V. bietet mit der Talentwerkstatt eine Möglichkeit,  berufliche Kompetenzen Jugendlicher fest zu stellen. Hierfür dienen z.B. Interessens- und Eignungstests, sowie berufstypische Arbeitsproben. Namhafte betriebliche Kooperationspartner (u.a. Continental, Volkswagen, Sparkasse, TUI) entwickelten die berufsbezogenen und handlungsorientierten Arbeitsproben in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Zum Abschluß erhält jeder Jugendliche eine Teilnahmebescheinigung und ein individuelles Berufsprofil.

An fünf Tagen haben wir die Talentwerkstatt besucht. In diesen fünf Tagen haben wir mehrere künstlerische und handwerkliche Bereiche kennen gelernt, wie z.b. die Bereiche Maler und Lackierer, Modedesign und Maßschneiderei so wie arbeiten an der Heizpresse e.t.c.. In den Bereichen haben wir z.b. aus Kautschuk ein Radiergummi gepresst oder aus verschiedenen Stoffen ein outfit designd. Zwischendurch haben wir Interessenstests und andere Fragebögen ausgefüllt womit die Mitarbeiter aus der Talentwerkstatt am Ende der fünf Tage eine Auswertung gemacht haben, die sie mit uns im Einzelgespräch besprochen haben. Es wurden Vorschläge  zum weiteren Lebensweg gemacht und uns gesagt, was ihnen in den fünf Tagen an uns aufgefallen ist und wo unsere Stärken und Schwächen sind. Unter anderem haben wir Berufsvorschläge bekommen an denen wir uns orientieren können für unser Berufliche Weiterbildung. Mir persönlich hat es Spaß gemacht und mir gezeigt welche Berufe mich ansprechen und mir Spaß machen würden.

Sina

 

 

 

Jukea Campingfreizeit

Jukea campt mit Teilnehmern der Jugendwerkstatt im Campingpark am Hüttensee in Winsen/Aller–Meißendorf

Jugendliche beweisen Teamgeist während einer Kanutour auf der Aller

Trotz Regen ist die jährliche Campingfreizeit nicht ins Wasser gefallen. Drei Tage verbrachten die Teilnehmer und Anleiter der Jukea Jugendwerkstatt gemeinsam am Hüttensee. Der Campingpark bietet Freizeitaktionen wie Segeln, Tretbootfahren, Beachvolleyball, Fußball, Minigolf, Angeln, Kanutouren etc.. Teamgeist wurde auch in diesen Tagen ganz groß geschrieben. Auf einer gemeinsamen Kanutour auf der Aller mussten alle aufeinander achten und sich innerhalb der Kanuteams abstimmen. „Verantwortung und Vertrauen ist hierbei ganz wichtig“ betont Anleiter Richard Westren-Doll.

Auch bei der täglichen Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten haben alle ihre Stärken mit eingebracht. „Ein Küchenplan wird nicht vorgegeben, alle Teilnehmer haben Einkauf, Essenzubereitung und Abwasch in kleinen Teams selbst organisiert“ meint Anleiter Steffen Buschner. An den Abenden wurde Schach oder Karten gespielt und viel gelacht. Einzelne Teilnehmer bewiesen großartige Qualitäten im Witze erzählen. So blieb kein Auge trocken. Die gesamte Freizeit verlief trotz Regen harmonisch und gut gelaunt.

Schulung “Kunststoffrecycling”

Kunststoffe sind aus dem modernen Leben nicht weg zu denken und kommen in fast jedem Arbeitsbereich vor. Wie sie zu unterscheiden sind, wofür sie gebraucht und wie sie recycelt werden können erläuterte Chemielehrer Friedrich Heumann den Teilnehmern der Jugendwerkstatt.

 

In der Fortbildung zu den Themen Abfallvermeidung, Wiederverwertung und Nachhaltigkeit haben elf Teilnehmer der Jugendwerkstatt Jukea unter Anleitung von ChemielehrerFriedrich Heumannmit verschiedenen Kunststoffen experimentiert. Heumann erläuterte Vorteile und Ursprünge von Recyclingprodukten und führte verschiedene Beispielexemplare aus der ökologischen Bautechnik vor. Einige der Jugendlichen zeigten sich interessiert und stellten kritische Fragen zu den Eigenschaften und Anwendungsbereichen der vorgestellten Materialien. Dem pensionierten Lehrer, der selbst von recycelten Kunststoffen überzeugt ist, gelang es hierbei einige Skeptiker zu überzeugen. Anschließend konnten die Teilnehmer Kunststoffe selbst auf Eigenschaften wie pH-Wert, Brenn- und Schmelzbarkeit untersuchen. „Man lernt nun mal am besten, indem man selbst handelt.“, sagt Heumann. Auch wenn er sich bemühte, die Theorie so knapp wie möglich zu halten, kamen die Jugendlichen dabei nicht um ein paar Lektionen aus der Chemie herum.

 

Barsinghäuser Ausbildungsmesse im Zechensaal

Im Rahmen der Ausbildungsmesse 2012 in Barsinghausen haben die Jugendlichen von dem Jukea e.V. sich über freie Ausbildungsstellen und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert:

Auf der Messe waren viele Firmen anwesend, die uns über viele mögliche Wege informiert haben, die wir bei ihnen einschlagen könnten. Die Angebote reichten von Bäckern, über kaufmännische Berufe, bis hin zu Schweißern und anderen handwerklichen Berufen. Wo wir auch hingingen, bekamen wir freundlich und zuvorkommend Informationen und gratis Kugelschreiber.

Die verschiedenen Stände weckten Interesse durch professionelle Mitarbeiter und farbenfrohe Informationen.
Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht und ich konnte auch einiges erfahren, was ich vorher noch nicht wusste. Aber woher soll ich auch wissen, dass es viele verschiedene Arten gibt zwei Metallbleche aneinander zu schweißen?

Ich finde die Messe hat uns allen sehr geholfen unsere berufliche Laufbahn einzuschlagen oder wenigstens uns zu orientieren, wohin wir gehen wollen.

Gut war auch, dass oft junge Leute an den Ständen waren. Sie konnten uns durch ihre Sicht als Auszubildender besonders gut die verschiedenen Vorteile der Berufe oder der Firmen verdeutlichen.